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Ist Bodypositivity nur für Frauen?

Bodypositivity”, eine Bewegung, die für Akzeptanz gegenüber allen Körperformen wirbt, ist fraglos ein gewaltiges Medienphänomen. Unzählige Instagramaccounts haben sich ausschließlich dem Ziel verschrieben, mit gängigen Vorstellungen von Schönheit zu brechen. Plus-Size-Models wie Nadie Aboulhosn oder Tabria Majors sind Social-Media-Stars. Große Beauty- und Modefirmen haben längst entdeckt, dass sich das Image gut aufpolieren lässt, wenn ein gewisser Anteil der Models einen BMI über 20 hat. Das alles war längst überfällig und hat das Leben vieler Menschen zum Positiven gewendet. Bodypositivity ist aber bislang zweifellos ein Phänomen, das zuallererst cis-Frauen und in zweiter Linie, mit großem Abstand, Queers und Transpersonen betrifft. Doch was ist eigentlich mit den (cis-)Männern?

 

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Egal, ob im Rap, im Schlager oder in der Popmusik: idealisierte Männerkörper sind allgegenwärtig.

Es wird niemanden überraschen, dass auch viele Männer unter den herrschenden Schönheitsnormen leiden. Empirische Forschungen haben herausgefunden, dass das Thema Aussehen in den letzten 20 Jahren für Männer zunehmend an Wichtigkeit gewann. Während es früher schon genügte, sich wie ein “echter Mann” zu verhalten, soll man heute gefälligst auch wie einer aussehen. Schönheits- und Fitnessprodukte für Männer boomen, Zeitschriften und YouTube-Channels setzen sich vor großem Publikum damit auseinander, wie Mann den perfekten Körper erreicht. Die Modebranche trägt an der Etablierung des männlichen Körperideals ihren Anteil: Es ist verstörend, wie ähnlich sich die Männer sehen, die für Jeans, Unterhosen, Parfüm und Anzüge werben. Groß, weiß, dunkelblond, muskulös aber schlank, symmetrisch definiert und mit durchdringenden Augen – der perfekte Mann scheint noch klarer definiert zu sein als die ideale Frau.

Auch in der Populärkultur, egal ob im Rap, im Schlager oder im Mainstreampop, herrschen klar umrissene Bilder von Maskulinität. Und diese Entwicklungen haben Folgen für die, die der gesetzten Norm nicht entsprechen: Statistiken zufolge haben Fälle von Diskriminierung aufgrund der Körperform stark zugenommen.

Magersucht und Adoniskomplex: Essstörungen nehmen auch bei Männern zu.

Nicht nur Frauen haben also unter den weit verbreiteten Schönheitsdiktaten zu leiden. 10 bis 15 Prozent der Magersüchtigen sind männlich. Als “umgedrehte Magersucht” beschreibt der Psychatrie-Professor Harrison Pope außerdem den sogenannten “Adonis-Komplex”: Die krankhafte Angst, zu schmächtig zu sein. Männer, die von der im Fachjargon als “Muskeldystrophie” genannten Krankheit betroffen sind, trainieren exzessiv, achten akribisch auf ihren Ernährungsplan und greifen nicht selten zu illegalen Substanzen zur Leistungssteigerung – ohne sich jemals selbst als muskulös zu empfinden.

Esstörungen haben zwar meist vielfältige familiäre und biographische Ursachen und gehen oft mit weiteren psychischen Erkrankungen einher. Gerade die Magersucht-Statistiken geben also keinen direkten Aufschluss über Schönheitsideale. Eines ist jedoch kaum abzustreiten: Der Fitnesswahn, der sich besonders über soziale Medien verbreitet, hat einen großen Anteil daran, dass besonders junge Menschen bestimmten Körperidealen nacheifern.

Die Grenzen zwischen Erfolg und Krankheit sind dabei fließend: Menschen, deren Körper einem besonders strengen Diktat unterworfen sind, werden mit Anerkennung belohnt und als gesund wahrgenommen, sofern sie sich nicht selbst als krank outen. Extreme Selbstoptimierung gilt als Zeichen eines starken Willens, statt eines neurotischen Verhältnis zum eigenen Körper.

Ist Bodypositivity selbst oberflächlich?

Ich wage die These: Dass Bodypositivity vor allem bei Frauen auf fruchtbaren Boden fiel, liegt am zentralen Anliegen der Bewegung, dass jeder Körper schön sein soll. Egal ob dick, dünn, jung, alt, stählern oder ganz weich, es geht um die Anerkennung von Schönheit. Dass Bodypositivity ausgerechnet das Aussehen an oberste Stelle stellt, ist kaum verwunderlich: Schließlich ist sie vor allem ein Phänomen der sozialen Medien, die vorrangig über Bilder, und nicht etwa durch Inhalte funktionieren.

Wenn man sich die Zeit nimmt, durch die Mengen an Bildern zu scrollen, die unter dem Hashtag Bodypositivity firmieren, wird eins klar: Auch hier gehts erstmal um schicke Bikinis, Unterwäsche, Fashion, Make Up und tolle Kulissen. Andere Dimensionen von Körperlichkeit werden eher am Rande angeschnitten. Auseinandersetzungen mit Themen wie etwa Klassenzugehörigkeit, Gesundheitspolitik, reproduktiven Rechten oder Leistungszwang stehen nicht unbedingt im Fokus.

Schönheit steht bei der Bewertung von Männern nicht an erster Stelle

Dies ist sicherlich ein wesentlicher Grund, aus dem Bodypositivity sich hauptsächlich mit Frauen befasst und von Frauen ausgeht. Denn obwohl auch viele Männer – vor allem die Jüngeren – den Druck durch Schönheitsideale nur zu gut kennen, wirkt sich dieser Druck immer noch vorrangig auf Frauen aus. Bei der Bewertung der persönlichen Qualitäten von Männern wiegen Erfolg, Durchsetzungskraft und Karriere in der Regel einfach schwerer als ihr Aussehen. Das Aussehen von Frauen in der Öffentlichkeit bleibt hingegen selten unkommentiert – egal, ob es sich um Popstars, Politikerinnen oder Kulturschaffende handelt.

Bodypositivity gibt es bereits bei Männern. Und wir sind verliebt.

Es gibt mittlerweile auch großartige Vertreter männlicher Bodypositivity. Stevie Blaine, der unter dem Namen bopo.boy auf Instagram aktiv ist, nennt sich selbst “baby faced bopo warrior” und hat fast 12.000 Follower. Stevie Blaine teilt auf persönliche und ehrliche Art und Weise seine Erfahrungen mit der eigenen Körperwahrnehmung und deren Geschichte. Dazu gehören Erinnerungen an die Zeit, als er als übergewichtiger Junge in der Schule gemobbt wurde, oder Erfahrungen in der Schwulenszene, in der unrealistische Maskulinitäts- und Körperideale ebenso sehr verbreitet sind.

 

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Growing up as a chubby, gay, disabled kid I learned pretty early on that I wasn’t like the other kids I didn’t feel that I was pretty enough That I was slim enough Straight enough I did everything imaginable to hide parts of myself society taught me were ‘flaws’ Grew my hair out to hide behind Wore clothes three times my size in an attempt to cover my man boobs and surgical scars & boasted about the girls I fancied to try and hide my sexuality I did these things because I felt that I didn’t belong That I wasn’t good enough And that I wasn’t worthy of love and respect But if I could tell my younger self one thing it’ll be that I am exactly how I’m supposed to be – those so called ‘flaws’ I spent years hiding are a part of who I am and the sooner you learn to love and embrace the parts of ourself were taught to hate the sooner you’ll become unstoppable! #bodypositivity #bodypostive #effyourbeautystandards #embraceyourbody #embracethesquish #bopo #lgbtqia #lgbtqiaplus #gay #gayuk #effyourbeautystandards #comingout #gayisok #loveislove

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Ein anderer populärer Vertreter von Bodypositivity ist “body positive Model + advocate”  Mina Gerges, der auf YouTube über seine Identität als “offen schwul Lebender Mann aus dem mittleren Osten” spricht und eigene Erfahrungen mit Magersucht teilt. Ein weiterer populärer (und ebenfalls extrem sympathischer) Blogger ist das Plus-Size-Model Kelvin Davis, der sich vor allem mit Mode beschäftigt – für Männer verschiedenster Größen.

 

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Bopo ist nicht nur ein Angriff auf Schönheitsideale, sondern auch auf Geschlechternormen.

Auffällig ist, dass es vergleichweise wenige cis-männliche Bopo-Aktivisten gibt, die sich als kernige, heterosexuelle Typen begreifen. Das mag daran liegen, dass Bopo bei Männern Geschlechterrollen ganz anders in Frage stellt als bei Frauen. Bodypositivity funktioniert schließlich nach einem gewissen Prinzip: Eine Eigenschaft, die gesellschaftlich als Schwäche gilt (zum Beispiel dick sein), wird eingestanden statt kaschiert, und aktiv positiv besetzt. Dieser Akt gilt – zu Recht – als Zeichen von Mut und Stärke.

Es ist aber so, dass es Frauen traditionell stärker zugestanden wird, Schwäche zu zeigen, zu eigenen Fehlern und Makeln zu stehen und sich mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen – im wahrsten Sinne des Wortes “weich” zu sein. Bodypositivity bricht vielleicht mit gängigen Vorstellungen, wie eine schöne Frau auszusehen hat, performt dabei aber meistens trotzdem Femininität und bedient mitunter sogar das Klischee, nachdem “echte” Frauen vergebend sind und Rundungen haben.

Wenn ein Mann offen zugesteht, sich der Norm nicht unterwerfen zu wollen, wird das nicht nur ein Angriff auf vorherrschende Schönheitsideale wahrgenommen. Es stellt vielmehr den Kern des verbreiteten Bildes von Maskulinität selbst in Frage: Kontrolle, Dominanz, Entschlossenheit, Härte. Um damit zu brechen, ist eine Art des Muts vonnöten, die gesellschaftlich leider nicht sonderlich anerkannt ist. Käme ein junger Mann vom Dorf auf die Idee, im Internet über den Weg zur Selbstakzeptanz zu bloggen, wären die Reaktionen wahrscheinlich irgendwo zwischen Unverständnis und Aggression angesiedelt. Und gerade Menschen, die mit Selbstzweifeln zu kämpfen haben, setzen sich nicht unbedingt noch zusätzlich der Ablehnung Anderer aus. Die Angst davor, “kein echter Mann” zu sein, beschränkt sich indes nicht auf irgendeine gesellschaftliche Klasse, ostdeutsche Dörfer oder gewisse Subkulturen. Sie ist tief in unseren Gesellschaften verankert.

Körperpositive Männer müssen sich nicht hashtaggen.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Funktion des Hashtags begründet: #bodypositivity bietet nicht nur Empowerment, sondern auch Schutz. Bodypositivity funktioniert ja in der Regel, indem man statuiert: “Ich bin schön, obwohl ich (angeblich) einen Makel habe.” Dabei wird aber auch immer anerkannt, dass die eigene Körperform eigentlich als Makel gilt. Nicht umsonst werden viele der #bopo-Bilder mit Titeln versehen wie: “I am what i am”, “beautiful, no matter which size” oder “i finally accept myself the way i am”. Die eigene Abweichung von der Norm bleibt präsent. Und damit die Norm.

#bodypositivity hat erst gesiegt, wenn wir sie nicht mehr brauchen.

Stellen wir uns einmal eine Frau mit durchschnittlichem Gewicht und Gesicht vor, die auf die Idee kommt, körperbetonte Bikinifotos von sich hochzuladen. Sie präsentiert sich einfach gerne, und weist weder explizit noch implizit darauf hin, dass sie ja auch weiß, dass sie kein Model ist, sich aber trotzdem in ihrem Körper wohlfühlt. Sie benutzt weder #bopo-Hashtag, noch markiert sie sich sonstwie als Selflove-Vertreterin. Sie findet sich nicht sexy, obwohl oder weil sie nicht schlank ist, sondern weil sie nie darüber nachgedacht hat, dass sie es irgendwie eigentlich nicht ist. Die Dreistigkeit der Frau, die “sich allen Ernstes für ein Model hält”, würde relativ wahrscheinlich für Häme und Spott sorgen. Entsprechende Fotos von Datingplattformen eignen sich leider immernoch für Memes und traurige Listicals.

Genau so wie eben jene Frau können sich Männer aber viel eher verhalten. Männer in viel größerem Maße als Frauen zugestanden, einfach zufrieden ihre Wampe durch die Gegend zu schaukeln, ohne sich per Hashtag dafür zu entschuldigen, nicht dünn zu sein. Sicherlich gibt es viele Männer, die unter Komplexen leiden und sich kaum in einer Badehose in die Öffentlichkeit trauen. Und das ist scheiße. Gleichzeitig gibt es aber mehr als genug cis-Männer, die damit überhaupt kein Problem haben, sich zu jeder Gelegenheit zu zeigen – darum, sich zeigen zu können, geht es aber erstmal bei #bopo und co.

Männliche Bodypositivity muss sich letztendlich von der Art des männlichen Selbstbewusstseins unterscheiden, die Männer dazu bringt, oben Oberbekleidung den Rasen zu mähen, halbnackt über Volksfeste zu wanken oder Dickpicks zu verschicken. Diese Art von Selbstbewusstsein kennen wir nämlich schon. Deshalb sind die Voraussetzungen für körperpositive Männer einfach andere als für Frauen. Auch und besonders für Männer gilt also: Ohne Feminismus gehts eben nicht.

Mein Herr, Sie sind mir körperpositiv genug.

Dazu eine kleine Anekdote: Ich gehe gelegentlich mit meiner Freundin in die Sauna. Dort sind wir oft die einzigen Frauen. Das ist okay. Es ist schließlich angenehmer, wenn Typen angestrengt von einem nackten Körper wegkucken, als wenn sie ambitioniert einen bekleideten Körper anstarren. Vor ein paar Wochen saßen wir auf einer Bank, plantschten ein bisschen im Fußbad und freuten uns über die Ruhe, als direkt vor uns ein ziemlich dicker und behaarter Mann, selbstverständlich nackt, aufs Tauchbecken zuspazierte. Er tauchte ein, lief lila an und machte laute Stöhngeräusche. Als er wieder ruhig atmen konnte, legte er beide Arme am Beckenrand ab, ruderte ein wenig mit den Beinen und rief uns strahlend zu: “Kommt her Mädels, ist noch Platz!”

So viel Körperpositivität kann einen schon überfordern. Sie erinnert einen wieder daran: Weibliche Körperlichkeit ist auf eine andere Art konflikthaft ist als männliche. Cis-Männer werden einfach weitaus weniger mit dem Wissen erzogen, dass der eigene Körper etwas ist, wofür man sich zu schämen hat. Was man zu verbergen hat. Was schuldbelastet ist. Die meisten Männer werden von Anfang an “körperpositiver” erzogen, und das fängt schon da an, dass sie nicht schon als Kinder permanent von Erwachsenen auf ihr Aussehen angesprochen werden. Dass sie noch oben ohne herumlaufen dürfen, wenn gleichaltrige Mädchen schon ein Bikinitop tragen sollen, “damit ihnen niemand was wegguckt”. Dass ihnen nicht von Kindheit an die (berechtigte) Angst vor sexuellen Übergriffen mitgegeben wird.

Wenn man gleichzeitig zu sexy und nicht schön genug ist.

Bodypositivity lässt sich kaum von zeitgleich auftretenden Medienphänomenen wie #metoo trennen. Sich als durchschnittliche (also leicht übergewichtige) Frau öffentlich oder im Internet zu zeigen, erzeugt schließlich nicht nur die Gefahr, als dick beschimpft zu werden. Es bedeutet auch, sich dem auszusetzen, was als “Slutshaming” bezeichnet wird. Es kann bedeuten, Nachrichten von fremden Typen zu bekommen, die einen zugleich mit ungefragten Sexfantasien und Aggressionen über Äußerlichkeiten belästigen. Die meisten Männer müssen diese Art der Abwertung nicht erleben.

Fakt ist: Bodypositivity hat einen wichtigen Bezugspunkt im Geschlechterverhältnis. Und der Sexismus, mit dem wir alle leben, wertet nicht alle Geschlechter gleichermaßen ab. Sexismus betrifft Männer anders als Frauen. Deshalb kann Bodypositivity bei Männern nicht einfach in der Form stattfinden, wie sie bei Frauen stattfindet. Sie muss ihre eigenen Formen finden, ihre eigenen Voraussetzungen schaffen.

Wie kann männliche Bodypositivity dann aussehen?

Es sollte, und das ist als Appell gemeint, viel mehr männliche Bodypositivity geben. Denn die Selbstzweifel, mit denen die jüngeren Generationen zunehmend zu kämpfen haben, sind sind schädlich für die meisten: Für die, die es nicht schaffen, mitzuhalten. Für die, deren Leben der Leistungszwang dominiert. Und natürlich für die, die mit autoritären Kontrollfreaks umgehen müssen. Die Gleichung ist aber nicht einfach: Zeig alles her, was du hast. Männliche bopo sollte viel eher bedeuten, Bilder von Maskulinität zu hinterfragen. Nicht nur zu lernen, sich selbst zu präsentieren, sondern auch, sich gegebenenfalls zurückzuhalten. Alle Körper wertzuschätzen. Offen, ehrlich und auch sensibel mit Körperlichkeit umzugehen. Gleichzeitig selbstbewusst und respektvoll zu sein. Grenzen kennenzulernen. Bodypositivity sollte die sozialen und gesellschaftlichen Voraussetzungen von Geschlecht und Schönheit mitbedenken. Sie sollte eben mit Selbstreflexion einhergehen. Dann wäre für alle schon viel gewonnen.

 

Julia

 

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