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HOW TO: Hodenmassage

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Die Hodenmassage, oder: Wie man lernt, jemanden ganz in der Hand zu haben.

Jeder Mensch, der Hoden hat, kann auch eine Hodenmassage empfangen – und freut sich darüber wahrscheinlich auch. Und natürlich können hier nicht nur Frauen lernen, wie man das am besten angeht. Jeder Körper ist individuell! Hoden können sehr unterschiedlich aussehen und alle Menschen reagieren anders auf Berührungen. Manche Berührungen sind auch für manche Menschen anatomisch gar nicht möglich. Es gibt zum Beispiel Menschen, bei denen der Damm zum größten Teil durch die Pobacken verdeckt ist, während er bei anderen eher frei liegt. Manche Hoden liegen nah beieinander, manche weniger. Manche Hodensäcke hängen tiefer, andere liegen bei Erregung sehr nah am Körper und werden extrem fest. Dieser Text ist also mehr als Leitfaden denn als Gebrauchsanweisung zu verstehen. Übrigens: Wer Hoden hat, kann sie natürlich auch selbst massieren. Das ist sogar empfehlenswert: So lernst du deinen Körper am besten kennen. Wenn du die Techniken selbst zu Hause ausprobierst, brauchst du auf jeden Fall immer Einfühlungsvermögen. Wie du sie kombinierst ist ganz individuell. Und wenn du nicht sicher bist: Frag nach! Achte auf die Signale des Anderen!

Vorbereitung

Was es noch schöner macht: Handtuch Kissen Massageöl oder Gleitgel auf Wasserbasis Am entspanntesten ist die Hodenmassage, wenn der Empfangende mit gespreizten Beinen liegt und du vor ihm kniest. Ein paar Kissen unter dem Rücken des Empfangenden könnten Augenkontakt erleichtern. Wichtig ist aber vor allem, dass ihr euch beide in eurer Position wohl fühlt. Du solltest ebenfalls bequem sitzen und beide Hände benutzen können. Wenn du vor dem Bett kniest, ist ein Kissen unter den Knien sinnvoll. Eine Hodenmassage soll für beide Partner angenehm sein.

Warm up

Um die Hoden für die Massage vorzubereiten, ist es hilfreich, sie aufzuwärmen. Dafür könnt ihr zum Beispiel ein warmes Bad nehmen. Ihr könnt kann aber auch einfach ein kleines Handtuch benutzen, das vorher in warmen Wasser gelegen hat: Dieses wird um die Hoden gelegt und dort ein paar Minuten liegen gelassen. Es sollte sich natürlich währenddessen nicht abkühlen. Anfangs sollte die Haut um die Hoden gut aufgewärmt werden. Achte dabei auf warme Hände. Scharfe Fingernägel könnten den Partner verletzen. Es kann sich angenehmer anfühlen, wenn die Hoden und die umgebende Haut sanft mit Massageöl eingerieben wird. Das Öl sollte nur direkt auf die Haut gegeben werden, wenn es eine angenehme Temperatur hat. Öl hat entgegen der meisten Gleitgele den Vorteil, nicht klebrig zu werden, sondern einfach in die Haut einzuziehen. Dafür ist bei späterem Gebrauch von Kondomen auf Öl zu verzichten, da Kondome sonst porös werden und leicht reißen können. Es gibt Gleitgele auf Wasserbasis, die diesen Effekt nicht haben.

Techniken

Zu Beginn der Massage sollten die Partien um die Hoden herum besondere Aufmerksamkeit genießen: Du kannst dir viel Zeit dabei lassen, in kreisenden Bewegungen den Damm, die Region unter dem Penis und zwischen Hoden und Schenkel zu massieren. Der Druck sollte sanft und gleichmäßig sein. Wenn du dabei mit den ganzen Händen massierst, verteilt sich der Druck am besten. Punktueller Druck auf die Hoden ist nämlich zu vermeiden, da diese Region des Körpers sehr sensibel ist. Zuerst kann es angenehm sein, die Haut sanft zu dehnen. Die Haut um die Hoden kannst du massieren und dehnen, indem du sie zwischen Daumen und Zeigefinger bewegst. Besonders zwischen den Hoden und zwischen Hoden und Penis ist die Haut leicht greifbar. Durch sanftes Ziehen und Massieren wird die Durchblutung der Haut angeregt und eine intensivere Massage vorbereitet. Dieser Teil der Massage kann gerne fünf Minuten oder auch länger dauern. Wie viel Zeit du dir mit welchem Schritt lässt, hängt natürlich auch vom Gefallen des Gegenübers ab. Elemente der Massage können auch später wiederholt werden. Je aufgewärmter der Empfangende ist, desto intensiver darf die Berührung sein. Leichtes Ziehen an den Hoden kann ebenfalls sehr angenehm sein. Dazu werden beide Hoden, wieder mit gleichmäßigem Druck, gegriffen und abwechselnd sanft daran gezogen. Diese Bewegung kann 15 bis 20 Mal wiederholt werden. Als nächstes kann es schön sein, wenn mit den Daumen von der Unterseite der Hoden in Richtung Oberseite gestrichen wird. Die anderen Finger können währenddessen die Hoden umgreifen und in wogenden Bewegungen massieren. Es ist für den Empfangenden sehr angenehm, wenn alle Finger für die Massage benutzt werden. Es kann sich auch sehr gut anfühlen, wenn du mit dem Daumen den Damm des Empfangenden mit leichtem Druck in kreisförmigen Bewegungen massiert, während die restlichen Finger um die Hoden greifen und sie sanft umkreisen und daran ziehen. Kreisende Bewegungen auf dem Hoden sind besonders angenehm, wenn dieser schon gut aufgewärmt und durchblutet ist. Du kannst zum Beispiel mit dem Daumen mit sanftem Druck auf den Hoden kreisen, während du sie mit den restlichen Fingern leicht anhebst und von unten massierst. Wenn du deine Position wechselt, kannst du mit dem Handballen Druck auf die Stelle zwischen Penis und Hoden ausüben, während du mit den Fingern weiter die Hoden massiert. In dieser Position können die Finger auch über die Haut der Schenkel streichen oder den Damm massieren. Mit viel Zeit und Einfühlungsvermögen lernt ihr beide, was sich besonders angenehm anfühlt. Gerade beim ersten Mal kann es sehr hilfreich sein, wenn der Massierte rückmeldet, was ihm angenehm ist und was nicht. Da die Hoden sehr schmerzempfindlich sind, hilft gute Kommunikation dabei, Vertrauen aufzubauen und sich fallen zu lassen. Der Druck kann im Verlauf der Massage umso mehr erhöht werden, je wärmer und besser durchblutet die Hoden sind. Die Reaktionen des Partners sind zentral für die Massage: der Druck sollte nur erhöht werden, wenn der Partner Gefallen signalisiert. Es ist sehr sinnlich, wenn der Druck der Handballen auf die Regionen um den Hoden mit kraulenden Bewegungen der Finger und streichenden Bewegungen der Daumen kombiniert werden. Viele Männer genießen es, wenn sich die intensivere Massage gelegentlich mit sanftem, oberflächlichem Kraulen abwechselt.

Optional: Übergang zur Penismassage 

Oft wächst die Lust darauf, dass auch der Penis mit einbezogen wird. Und auch wenn das nicht das erklärte Ziel der Hodenmassage ist, kann das zu einem besonders intensiven Orgasmus führen. Wenn die Hodenmassage in eine Penismassage übergehen soll, ist es wichtig, dass du weiterhin beide Hände benutzt, um den Empfangenden vielfältig zu stimulieren. So kannst du zum Beispiel die Handflächen benutzen, um die Hoden weiter zu massieren, während die Fingerspitzen anfangen, den Penisschaft zu massieren. Es kann auch eine Hand den Penis streicheln, während die andere Hand weiterhin in weichen, wogenden Bewegungen die Hoden massiert. In dem Moment, in dem der Druck auf den Penis erhöht wird, kann der Daumen der Hand, die die Hoden massiert, anfangen, den Damm intensiver zu massieren. Das Gefühl, das diese umfassende Berührung und Stimulation auslöst, kann überwältigend sein. Werden die Hoden oral verwöhnt, sind zwei Dinge wichtig: Viel Feuchtigkeit, absolut keine Zähne, und eine vielseitige Stimulation. Je feuchter die orale Massage, desto besser. Die Hoden können nun sanft geleckt, geküsst und mit der Zunge umkreist werden. Auch leichtes Saugen kann angenehm sein. Versuch doch mal, Unterdruck zu erzeugen und mit deiner Zungenspitze in Form eines Kreises oder einer Acht über den Hoden zu fahren. Besonders wichtig ist auch hier Vorsicht mit den Zähnen. Gleichzeitig kannst du den Penis deines Partners mit der Hand stimulieren und mit deiner anderen Hand seinen Damm massieren. Besonders schön ist ein Blowjob, während die Hände sich um den Damm und die Hoden kümmern. Und mehr Männer als du denkst werden sich freuen, wenn auch der Anus mit einbezogen wird. Damit solltest du aber niemals einen unerfahrenen Partner überraschen. Tipp: Je näher der Empfangende dem Orgasmus kommt, desto intensiver dürfen die Berührungen der Hoden und des Damms sein. All das sind natürlich nur Anregungen. Finde heraus, was dem Anderen gefällt und kombiniere die Bewegungen und Berührungen, die du entdeckt hast. Wenn du noch Fragen hast, schreib uns einfach!  

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