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HOW TO: Fingern

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So könnt ihr lernen, Anderen (und euch selbst) mit euren Fingern Freude zu bereiten.

In unserem Erklärvideo haben wir ja schon viel über das Fingern gesprochen. Am meisten lernt ihr jedoch vom Zusehen und später nachmachen. Deshalb haben wir für euch ein Video gedreht, in dem alle Fingertechniken und noch ein paar mehr gezeigt werden. Dieser Text ist für alle Personen mit einer Vulva geschrieben und schließt Trans-Personen selbstverständlich mit ein. Tipp: Guckt das Video nicht nur, wenn ihr lernen wollt, wie man jemanden fingert. Guckt es auch, wenn ihr vielleicht selbst noch nicht so genau wisst, wie ihr eigentlich gefingert werden wollt! Zum Fingern bieten sich mehrere Stellungen an. Da es relativ unauffällig sein kann, ist es eine beliebte Technik für Quickies unterwegs. In diesem Fall wird die Frau wahrscheinlich stehen und du als gebende Person vor ihr stehen oder knien. Das Fingern wird erleichtert, wenn ein Bein angewinkelt und leicht abgespreizt wird. Oft ist der sogenannte Handjob auch ein Teil des Vorspiels oder steht für sich allein. Dann kannst du zum Beispiel zwischen den Beinen deiner Partnerin liegen. Das wird von vielen Frauen aufgrund der Nähe als besonders intensiv empfunden, kann unerfahrenen Frauen aber auch unangenehm sein. Du kannst natürlich auch neben ihr liegen, ihr in die Augen sehen, sie küssen oder einfach nur im Arm halten. Es ist aber von Vorteil, wenn du beide Hände zur Verfügung hast. In jedem Fall ist wichtig, dass ihr Beide in einer bequemen Position seid. Manche Frauen kommen schnell zum Orgasmus, andere brauchen mehr Zeit. Für die empfangende Partnerin ist es sehr wichtig, dass du entspannt bist und Lust auf sie hast. Also solltest du das auch zeigen. Techniken Sollte deine Partnerin nicht schon feucht sein, ist es wichtig, nicht zu schnell vorzugehen. Spiel doch mal mit ihrer Erregung, indem du ihre Brüste, ihren Bauch, ihre inneren Oberschenkel streichelst. Ein sanftes Streicheln und Küssen der äußeren Schamlippen kann die Spannung und damit ihre Erregung steigern. Wenn sie feucht ist, kannst du mit einem oder zwei Fingern in sie eindringen. Das Wichtigste ist dabei, nicht zu versuchen, mit den Fingern einen Penis zu imitieren. Die Finger können nämlich mehr: Sie können die sogenannte G-Zone und nebenbei auch die Klitoris stimulieren. Für die meisten Frauen ist die Stimulation der Klitoris wichtig, um zum Orgasmus zu kommen. Die Klitoris liegt übrigens dort, wo die äußeren Schamlippen zusammenführen. Wenn man sie an dieser Stelle leicht auseinanderzieht, sieht man nur die Klitoriseichel, der Rest der Klitoris liegt im Körper verborgen. Manche Frauen mögen direkte Berührungen der Klitoriseichel, während andere Frauen dort sehr sensibel sind und nur indirekt stimuliert werden wollen, beispielsweise durch ein Reiben der Klitorisvorhaut. Achte immer genau auf die Reaktionen deiner Partnerin. Wenn sie angespannt wirkt, frag einfach, ob ihr das gefällt, was du tust. Während Zeige- und Ringfinger in sie eindringen, kann der Daumen derselben Hand genutzt werden, um ihre Klitoris zu stimulieren. Am Anfang sind langsame Berührungen mit sanftem Druck wichtig. Frauen brauchen Zeit, um ihre Lust aufzubauen. Um Überreizungen zu vermeiden, aber auch, um ihre Vulva und Vagina ohne unangenehmes Rubbeln und mit mehr Druck massieren zu können, ist Gleitgel sinnvoll. Am besten wird es mit den Händen vorgewärmt und dann auf der Vulva und in der Vagina verteilt. Am wichtigsten beim Fingern ist Abwechslung und Vielseitigkeit. Nutze beide Hände. Es kann sich für sie sehr gut anfühlen, wenn gleichzeitig ihre Nippel massiert werden, da viele Frauen dort sehr sensibel reagieren. Variiere auch die Berührung der Klitoris. Bewege deine Finger mal hin und her, mal kreisförmig, mal auf und ab. Achte auch darauf, wie direkt und mit wie viel Druck sie an der Klitoris berührt werden will. Jede Frau reagiert ganz unterschiedlich auf Berührungen. Wenn du merkst, dass ihr etwas sehr gut gefällt, mach damit weiter. Manche Frauen wollen eigentlich nur an der Klitoris berührt werden, während andere Frauen gerade die Kombination aus klitoraler und vaginaler Stimulation sehr genießen. Wenn du mit den Fingern in sie eindringst, fang mit einem oder zwei Fingern an. Vielleicht gefällt es ihr, wenn du noch einen oder sogar zwei Finger dazu nimmst, das solltest du aber unbedingt vorher mit ihr kommuniziert haben, da diese Praktik nur von manchen Frauen genossen wird. Bei anderen Frauen tut sie eher weh. Wenn du mit den Fingern in ihr bist, achte auch hier auf Abwechslung. Streichle die Scheidenwand zum Bauch hin, denn dort liegen die meisten Nervenenden und auch die sogenannte G-Zone. Sie befindet sich ca. 3-5 CM vom Scheideneingang entfernt und fühlt sich etwas rauer an als die umgebende Haut. Bewege die Finger zum Beispiel kreisend oder kraulend. Zusatzoption: Lass sie führen Wenn du dir unsicher bist, frag sie, wo und wie du sie berühren sollst. Lass sie deine Hand führen, wenn sie das möchte. Wenn dir oder ihr das unangenehm ist, achte umso mehr auf ihre Reaktion. Wenn sie bereits sehr erregt ist, kannst du das Tempo und die Intensität der Stimulation steigern. Für weitere Anregungen, Ideen oder Fragen schreib uns wie immer gerne!  

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