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Hodenmassage

Hodenmassage, oder: Der Königsweg zur intensiven (Ent-)Spannung

Jeder Mensch, der Hoden hat, kann auch eine Hodenmassage empfangen – und freut sich darüber wahrscheinlich auch. Und natürlich sind das nicht automatisch Männer. Es gibt auch Transpersonen, die Hoden haben. Also: Dieses Video meint alle Menschen, egal welchen Geschlechts oder nicht-Geschlechts, die sich über die Massage ihrer Hoden freuen. Ein Universalrezept für eine Hodenmassage können wir euch übrigens nicht liefern, denn jeder Körper ist verschieden!

„Die Hodenmassage kann eine für sich stehende Praxis sein oder eine Art, beim Sex Spannung aufzubauen.“

Besonders interessant ist die Hodenmassage als eine für sich stehende Praktik. Das Ziel ist ein intensives Fallenlassen und körperliche und geistige Entspannung. Natürlich ist die ausgiebige Hodenmassage auch eine gute Vorbereitung für guten Sex und eignet sich hervorragend als Teil eines ausgiebigen Vorspiels. Beide Arten der Hodenmassage, die Hodenmassage als Entspannungsmethode für sich, und auch die manuelle und orale Hodenmassage als Teil des Akts, zeigen wir euch übrigens in unserem Explore-Video.

Zur Vorbereitung kann Massageöl angenehm sein, allerdings müsst ihr natürlich aufpassen, wenn ihr danach noch Kondome benutzen wollt – Öle greifen Kondome an, die Kombination ist also in jedem Fall zu vermeiden! Wenn ihr wollt, benutzt Gleitgel.

Wir empfehlen, erstmal trocken anzufangen, da ihr damit mehr Griff habt und den Druck besser kontrollieren könnt. Ganz wichtig: Punktueller Druck kann unangenehm sein! Versucht also immer, flächigen, sanften Druck auszuüben. Wenn ihr mit der Hodenmassage anfangt, widmet euch erstmal den Regionen um die Hoden herum. Ihr könnt zum Beispiel in sanften, kreisenden Bewegungen den Damm massieren. Streicht die Bewegungen in Richtung der inneren Schenkel aus, die übrigens bei fast allen Menschen eine erogene Zone sind. Lasst euch dabei Zeit, damit euer Partner sich fallen lassen kann. Ihr könnt zum Beispiel auch nur die Haut massieren, indem ihr sie sanft zwischen Daumen und Zeigefinger nehmt – seid dabei aber sehr vorsichtig und achtet genau auf die Reaktionen des Gegenübers. Die Haut um die Hoden ein bisschen zu dehnen, kann sehr entspannend sein und die Durchblutung fördern. Ihr könnt auch sanft an den Hoden ziehen, bis die Haut sich schon etwas glättet.

Aber aufgepasst: Das Schmerzempfinden an den Hoden variiert extrem. Achtet genau auf die Reaktion eures Gegenübers. Zieht zum Beispiel vorsichtig abwechselnd und langsam an den Hodenenden, ohne die Hoden dabei einzuquetschen.
Leichtes Ziehen am Hoden kann übrigens auch ganz kurz vor dem Orgasmus die Lust sehr intensivieren. Wenn ihr den Damm, also den Bereich zwischen Anus und Hoden, massiert, dann kann das die Prostata indirekt stimulieren.

Fragt lieber nach!

Es gibt Menschen, die es geil finden, wenn man kurz vorm Orgasmus mehr Druck auf den Damm gibt, um die Prostata anzusprechen. Andere nicht. Deshalb ist es immer besser, nachzufragen. Auch der Bereich um die Peniswurzel kann massiert werden. Massiert von da aus einfach mal zehn Minuten bis hin zum Bereich zwischen Hoden und Schenkel. Auch hier gilt, wie immer: Sanfte kreisende Bewegungen. Druck nur langsam und nie direkt auf die Hoden aufbauen.
Ihr müsst selber rausfinden, welche Berührungen sich für den anderen gut anfühlen. Wenn ihr es richtig macht, ist der ganze Bereich der Hoden, die Haut um die Hoden und der ganze Mensch warm und entspannt.

„Was bedeutet eigentlich Teebeuteln?“

Einige von euch haben vielleicht in diesem Zusammenhang sicher schon mal das Wort „Teebeuteln“ gehört. Doch was bedeutet die Technik mit dem lustigen Namen eigentlich genau? Von „Teebeuteln“ spricht man, wenn der Partner sich mit den Hoden am besten genau über eurem Gesicht befindet und sie euch wie zwei schöne, warme Teebeutel in den Mund hängen lässt. Er bewegt sich dann ein bisschen hin und her und ihr umspielt die Hoden flächig – nicht punktuell! – mit der Zunge. Übrigens mögen Testikel Wärme – aber es kann sich auch gut anfühlen, wenn sie sich kurz abkühlen, wenn ihr zum Beispiel euren Atem über die feuchten Hoden pusten.

Wer Hoden hat, kann sie natürlich auch selbst massieren.

Das ist sogar empfehlenswert: So lernt man den Körper am besten kennen. Hodenmassagen sind also eine gute Methode, Krankheiten früh zu erkennen. Wenn ihr euren Partner nun also mit einer Hodenmassage verwöhnen wollt, achtet erstmal darauf, dass ihr den Partner nicht verletzt – schneidet und feilt euch also gegebenenfalls die Fingernägel! Dann ist es sinnvoll, die Hoden zunächst einmal aufzuwärmen. Die luxuriöse Variante ist natürlich ein warmes Bad, ihr könnt aber auch aufgewärmte Handtücher benutzen.

Findet raus, was dem Anderen gefällt und kombiniert die Bewegungen und Berührungen, die ihr entdeckt habt.

Wenn ihr noch Anregungen und Ideen habt, schreibt uns einfach.

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