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Wie finde ich meine erogenen Zonen?

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Wie viele erogene Zonen haben wir eigentlich?

Die echten Pragmatiker werden wohl sagen: ungefähr drei. Primäre Geschlechtsorgane, sekundäre Geschlechtsorgane, zack, fertig. Viele kennen auch noch den Nacken und die erogene Zone Ohr. Und natürlich den Mund, als Erreger von kribbeligen Gefühlen im Bauch und als Vorspiel. Da wären wir dann schon bei sechs erogenen Zonen. Aber was ist mit dem Bauch? Und den Händen? Und den Achseln? Unser Körper birgt eine Vielzahl an erogenen Zonen, und viele davon können wir noch entdecken. Dass keine davon als Orgasmusknopf funktioniert, ist wohl klar. Doch das Zusammenspiel verschiedener Körperregionen kann unsere Lust, wenn wir sie kennen, sehr intensivieren.

Dein Körper ist dein Tempel

Es gibt spezifische und unspezifische erogene Zonen. Die Unterscheidung betrifft die Dichte der Nervenenden in der jeweiligen Zone. Denn Nerven sorgen schließlich dafür, dass Reize, also etwa Berührungen, im Gehirn ankommen. Sie sind grundsätzlich dafür verantwortlich, dass eine Berührung Erregung, Genuss oder Freude auslöst, oder eben auch Schmerz.
Die Bereiche, an denen besonders viele Nerven enden, entdecken die meisten Menschen ganz von allein. Das sind erstmal natürlich die sogenannten primären Geschlechtsorgane, oder, einfach gesagt: Penis und Vulva. Und auch da gibt es nochmal besonders empfindliche Stellen: die Eichel bzw. der Kitzler.  Mehr darüber erfahrt ihr auch in unserer Explore-Videoanleitung zu diesem Thema.

Die Nippel zum Beispiel sind bei Vielen eine der empfindlichsten Zonen überhaupt. Es gibt Frauen, und auch Männer, die allein durch eine Stimulation der Brustwarzen mit der Zunge zum Orgasmus kommen können. Und auch der Anus kann, natürlich bei allen Geschlechtern, eine wichtige erogene Zone sein. Ein Kuss, eine sanfte Berührung, ein Streicheln der Augenbrauen, des Haaransatzes und selbst der Augenlider kann unglaubliche Erregung und Lust auslösen. Besonders sensibel auch: Die erogene Zone Ohr. Manche mögen es, richtig im Ohr geküsst zu werden. Für Andere wiederum ist das etwas zu viel der Schleckerei, sie ziehen ein sanftes Knabbern vor. Bei all den Nervenbahnen, die bestimmte Körperteile durchlaufen, muss man auch drauf achten, diese nicht zu überreizen. Kitzeln ist auch eine Art der Überreizung von Nerven. Das kann schnell als unangenehm empfunden werden.

Geküsst, gestreichelt, gerieben oder geleckt?

Jeder muss für sich individuell herausfinden, wie man besten mit den eigenen erogenen Zonen umgeht, und wie sie stimuliert werden müssen, um euch maximale Lust zu bereiten. Redet darüber auch mit eurem Partner oder eurer Partnerin. Was mögt ihr bei euch am liebsten, was mag er bei sich am liebsten?

Ihr könnt eure Vorlieben erforschen und entwickeln. Jeder ist empfindlich für andere Reize: Reibung, Streicheln oder Druck, manchmal auch Schmerz. Durch Wiederholung euer selbst entwickelten Techniken werden sexuelle Vorlieben ausgebildet. Die Nervenenden, die ihr immer wieder stimuliert, schicken immer schnellere Impulse an euer Gehirn. Dieses lernt dann, deine immer wieder angewandte Methode erregend zu finden. 

Gerade junge Menschen haben oft Lust auf einen spielerischen, neugierigen Entdeckensprozess. Macht doch ein Würfelspiel daraus. Auf einen Würfel schreibt ihr die Wörter: Lecken, Streicheln, Reiben, Küssen auf den anderen z.B. Ohr, Nacken, Ellbogen, Schamgegend usw. Ihr werdet sehen, ihr habt mehr erogene Zonen als ihr denkt!

Mal was anderes: erogene Zonen, die oft vernachlässigt werden.

Neben den sogenannten “spezifischen erogenen Zonen” gibt es noch die “unspezifischen” erogenen Zonen. Die Stimulation dieser Zonen wird euch wahrscheinlich nicht zum Orgasmus bringen, kann euch aber trotzdem sehr entspannen oder erregen. Hier fließen einfach weniger Nervenenden zusammen. Der Bauchnabel kann zum Beispiel eine unspezifische erogene Zone sein. Genauso wie die Kniekehlen, Hände und Füße.

Probiert es einfach aus

Legt euch hin und schließt die Augen, und lasst euren Partner euren Körper erforschen. Oder andersrum: Beginnt, euren Partner zu berühren und zu massieren: Die Füße, die Beine, den Bauch. Ihr könnt verschiedene Körperregionen küssen, streicheln, liebkosen und sehen, wie er oder sie reagiert. Dabei könnt ihr auch Spannung aufbauen: Beginnt am besten mit weniger bekannten erogenen Zonen und steigert euch langsam zu den spezifischen erogenen Zonen. Lasst euch richtig viel Zeit, bevor ihr zum Genital des Partners übergeht. Ihr werdet auf diese Art viel über den Körper des Partners lernen und nebenbei so viel Spannung aufbauen, dass die “spezifischen” erogenen Zonen am Ende noch viel sensibler auf euch reagieren.

Und beim nächsten Mal ist dann der oder die Andere dran. Auch wenn ihr schon lange zusammen seid, könnt ihr euch so immer neu kennenlernen. Aber nicht vergessen: habt Spaß dabei. Sex ist keine ernste Angelegenheit. Wenn ihr euch darüber kaputt lacht, dass er oder sie an euren Augenlidern herum leckt, ok. Diese Berührung ist dann einfach nicht euer persönlicher Favorit. Dafür habt ihr zusammen gelacht, und lachen verbindet!

Schaut auch in unsere anderen Videos rein. Wenn ihr Fragen und Anregungen habt, schreibt uns gerne eine E-Mail.

 

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