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Man sitzt mit Erotikmagazin auf dem Klo

Die Lieblings-Pornoseiten der Redaktion.

Warum es einfach das Richtige ist für seine Pornos zu bezahlen, haben wir bereits hier und hier dargelegt. Ein paar von euch werden sich jetzt ratlos fragen: Ja, aber wo denn eigentlich? Werden mir dann für den Rest meines Lebens 25 Euro pro Monat abgebucht? Kann ich das auch über die Firmen-Kreditkarte bezahlen? Und wie finde ich überhaupt raus, worauf ich überhaupt stehen könnte, abseits von “teen” und “MILF”?

In dieser Liste haben wir unsere liebsten Pornoseiten für jeden Geschmack zusammen gekramt. Inklusive Bezahlmodell und Preis. Toll, oder?

Four Chambers

Unter Leitung von Vex Ashley (Instagram: @vextape) entstehen hier Pornos, die Sex und Erotik in poetischen Kurzfilmen sinnlich und intensiv neu inszenieren. Die Filme von Four Chambers – kurz für “A four chambered heart” – sind durch ihren experimentellen Charakter gleichermaßen phantastisch und realistisch. Besonderes Markenzeichen: Vex Ashley hat ein besonderes Gespür für die auditive Wahrnehmung von Sexualität, sprich: ihre ZuschauerInnen haben die Möglichkeit Sex nicht nur in neuen Intensitäten zu sehen, sondern auch zu hören. Auf Four Chambers muss man sich einlassen, und es lohnt sich.

Für wen? Für alle, die sich für eine Mischung aus Internetsex, Arthouse-Film und Analog-Fotografie interessieren. Wer den schnellen Kick sucht, ist hier vielleicht falsch, wer seine Sexualität längerfristig neu entdecken und weiterentwickeln möchte, dem seien die Filme von Four Chambers dringend ans Herz gelegt.

Preise und Bezahlmodell: Ca. 9€ monatlich über Crowdfounding, bezahlbar per PayPal oder Kreditkarte

Erika Lust

Die Schwedin Erika Lust gilt als eine der Pionierinnen des feministischen Porno. Ihre Filme wurden vielfach ausgezeichnet und zeichnen sich durch einen wiedererkennbar cineastischen Stil, charismatische DarstellerInnen und durchdachte Drehbücher aus. Sie produziert Filme, in denen die Vielschichtigkeit weiblicher und queerer Lust, Selbstausdrucks und Fantasie erforscht wird. (Cis-)Männliche Lust sehen wir natürlich auch. Nur eben anders. Auf erikalust.com erscheinen auch regelmäßig Filme der erfolgreichen Reihe “X Confessions”. Für die spielerischen Kurzfilme sammelt Erika Lust anonyme Sexfantasien aus der ganzen Welt und verfilmt sie. Die Ergebnisse dieser Arbeit erscheinen dann regelmäßig als Sampler, die es auf ihrer Seite zu kaufen gibt.

Für wen? Erika Lust bietet cineastische Sexfilme für alle, egal welcher sexuellen Vorliebe und Ausrichtung, oder welchen Geschlechts. Ja, auch für Heterotypen.

Preise und Bezahlmodell: Die Filme aus der Reihe “X-Confessions” werden jeweils als Sampler verkauft, die aus ca. 5-6 Kurzfilmen bestehen und um die 17 Euro kosten. Im Store auf der Seite gibt es außerdem verschiedenste Filme zur Auswahl, die meistens zwischen ein und zwei Stunden dauern und um die 16-17 Euro kosten.

Girls out West

Australische Pornos mit vorrangig Frauen, von Frauen gefilmt und produziert. Wer keine mehr Lust hat auf die immergleichen Mainstream-Lesbenpornos für Männer, ist hier richtig. Auf Girls out West finden sich über 3000 Videos mit über 800 Amateur-Darstellerinnen. Die meisten Filme sind nicht sonderlich aufwändig produziert, die Settings oft ein bisschen trashig, aber die DarstellerInnen sind authentisch, divers und sympathisch.

Für wen?Für alle, die vor allem auf authentische Lesbenpornos stehen.

Preise und Bezahlmodell: Zwischen 5 Euro/Monat bei lebenslanger Mitgliedschaft und ca. 30 Euro/Monat für einmonatige Mitgliedschaft. Bezahlbar mit PayPal und Kreditkarte. Keine automatische Kündigung.

Indie porn revolution

Indie Porn Revolution gibt es seit 2002, damit ist die Seite eine der Dienstältesten im Bereich queerer und alternativer Pornographie. Das Portal bietet Filme, Fotos und einen Blog, der Stil ist eher DIY als Kino, die Darsteller*innen sind authentisch und divers. Wer es eher subtil mag, ist hier vielleicht falsch. Wer der Vielfalt der Sexualitäten huldigt und Lust hat, den eigenen Horizont zu erweitern, ist hier goldrichtig.

Für wen? Für alle, die sich nicht nur für die immergleichen 3-4 Körpertypen in den immergleichen 3-4 Sexszenen interessieren, sondern Lust haben auf ein breiteres Panorama der Identitäten, Körperlichkeiten, Fetische, Geschlechter, Praktiken und Fantasien. Außerdem: Für Fans von vielfältigem Kink und authentischen Hardcorevideos.

Preise und Bezahlmodell: 10 Dollar für 10 Tage, 20 Dollar pro Monat, 100 Dollar für 6 Monate. Bezahlung über den Anbieter Verotel. Keine automatische Kündigung. Für 10 bis 30 Dollar gibts auch einzelne Filme als Download zu kaufen.

Ersties

Pornos mit Frauen, von Frauen gedreht, produziert und vermarktet. Die Drehs leben von ihrer Spontanität, Skripts gibt es keine. Der Stil der Clips ist eher einfach, dabei aber sehr sympathisch, lebensnah und entspannt. Auch Ersties setzt sich in erster Linie spielerisch mit der Vielfalt weiblicher Lust auseinander. Die Darstellerinnen sind im Schnitt relativ jung, viele davon treten auf und sehen aus wie ein nettes Mädchen von nebenan – bloß eben auf feministisch, natürlich.

Für wen? Für alle, die vorrangig auf spielerische Lesbenpornos stehen (Auf der Seite gibts auch ein paar Pornos mit Männern). Für Leute, die nicht unbedingt Lust haben, beim Betreten einer Seite direkt mit BDSM, Hardcore oder Kink konfrontiert zu werden.

Preise und Bezahlmodell: 25 Euro pro Monat, 100 Euro pro Jahr, bezahlbar per Kreditkarte oder Paypal.

Pink Label TV

Pink Label ist eine Plattform für Pornofilme von unabhängigen RegisseurInnen unter Leitung der Regisseurin Shine Louise Houston , deren ästhetisch hochwertigen Filme mit zahlreichen Auszeichnungen versehen wurden. Erklärtes Ziel von Pink Label TV ist es explizit, Filme mit queeren und trans*-Darsteller*innen, People Of Colour, Menschen mit Behinderung sowie älteren DarstellerInnen zu produzieren und zu veröffentlichen. Damit ist Pink Label TV eine großartige und wichtige Plattform, wenn es um die Verschiedenheit der Perspektiven auf Sexualität geht.

Für wen? Für alle, egal ob hetero, LGBTQ, kinky oder vanilla. Da man pro Film bezahlen kann, hat man die Wahl zwischen sehr vielen Filmen für fast jeden Geschmack oder Fetisch.

Preise und Bezahlmodell: Einzelne Filme können für ca. 4-8 Dollar für 24-48 Stunden ausgeliehen werden, der Download kostet ca. das Doppelte. Alternativ gibt es ab ca. 10 Dollar monatlich auch eine Plus-Mitgliedschaft, in die alle Filme inbegriffen sind. Eine einmonatige Mitgliedschaft kostet 25 Dollar. Bezahlbar mit PayPal.

CrashPadSeries

Crash Pad Series ist ein weiteres preisgekürtes Projekt der Filmemacherin Shine Louise Houston: “Unsere queeren Pornos arbeiten mit Paaren aus dem echten Leben, die sich als Dykes, Lesben, Femmes, Masculine of Center* (Boi, Stud, Tomboy, AG und Butch) identifizieren, aber auch cis- oder Transfrauen sein können, sowie Transmänner, People of Colour, People of Size, ältere Queers und Menschen mit Behinderung (auch neurodivers**).”

Bislang wurden bereits 279 Episoden veröffentlicht. Besonderheit: Shine Louise Houston legt wert darauf, dass in ihren Filmen nicht nur der Sex selbst, sondern auch alles um Safer Sex, Nachsorge und Kommunikation gezeigt wird.

Für wen? Für alle, die Lust auf qualitativ hochwertigen, queeren Porno ohne cis-Männer haben.

Bezahlmodell und Preise: Die monatliche Mitgliedschaft gibt es für 25 Dollar, eine Jahresmitgliedschaft kostet ca. 120 Dollar. Bezahlbar mit PayPal und Kreditkarte. Verlängert sich automatisch.

 

 

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