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Wie Deepthroat funktioniert – und wie besser nicht.

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Step one: Vergesst alle Deepthroat-Pornos, die ihr kennt.

Deepthroat, also die Blowjob-Technik, bei der der ganze Penis in den Mund aufgenommen wird, geistert seit dem gleichnamigen Film von 1972 durch die Welt der Pornos. Die meisten Menschen kennen die Technik wahrscheinlich auch genau daher, und irgendwann wurde Deepthroat zu DER Blowjob-Technik schlechthin verklärt. Physisch fühlt sich Deepthroat nicht unbedingt so viel anders an als ein normaler Blowjob, und: Eure Zunge ist definitiv weicher als das Ende eurer Speiseröhre. Das Reizvolle am Deepthroat ist viel eher das Gefühl der Hingebung, und Deepthroat eignet sich ziemlich gut für Dominanzspiele. Bock? Üb es. Kein Bock? Lass es.

Würgereiz

Wenn etwas unseren Rachen berührt, müssen wir würgen. Das ist ein Reflex. Einer, den wir uns (was hast du dir dabei gedacht, Körper?) auch abtrainieren können. Und das ist für Deepthroat wichtig, sonst wird es für alle unangenehm. Ihr habt Lust drauf? Dann nehmt doch mal einen (sauberen!) Dildo, eine Banane oder eine gewaschene Zucchini und guckt, wie sich das anfühlt. Bananen sind übrigens ziemlich giftig, benutzt dafür also immer ein Kondom!

Finde erstmal den Punkt, an dem der Würgereflex einsetzt und verharre dort, wenn möglich, für ein paar Sekunden. Gib dir selbst genug Zeit und wiederhole die Übung immer mal wieder. Wenn du bereit bist, geh einen kleinen Schritt weiter und wiederhole die Übung. Beachte: Würgereflexe fallen unterschiedlich stark aus. Bist du für einen Penis bereit bist, kann es unter Umständen Wochen dauern! Beim Sex mit Partner*in gilt: Setzt euch nicht unter Druck und geht immer nur so weit, bis es angenehm ist. Es ist grundsätzlich keine gute Idee, beim Sex gegen eigene Widerstände anzuarbeiten.

Stellung

Beim Deepthroat ist es besonders sinnvoll, den Kopf zu überstrecken. Legt euch zum Beispiel aufs Bett und lasst den Kopf über die Bettkante hängen. Der richtige Winkel ist beim Deepthroat ziemlich wichtig. Tipp für die Person, deren Penis sich im Mund befindet: Lasst die Bauchmuskulatur locker! Wenn ihr zu viel Körperspannung habt, richtet sich der erigierte Penis zu weit auf, und das kann zu einer unangenehmen Reizung der Kehle führen.

Blowjobtechniken für Fortgeschrittene

Mit verbundenen Augen

Mit verbundenen Augen kann ein Blowjob besonders spannend sein. Dabei macht es natürlich Sinn, wenn diejenige Person die Augen verbunden bekommt, die weniger aktiv ist. Face Fucking ist zum Beispiel eine Praxis, bei der der Mund gleich eines Anus oder einer Vagina (vorsichtig!) penetriert wird, und die immer abgesprochen und von beiden Personen klar erwünscht sein muss. Sie kann als Teil von Dominanzspielen besonders reizvoll sein, wenn die penetrierende Person die Augen des Partners oder der Partnerin verbindet. Wenn ihr jemanden mit richtig viel Zeit und Hingabe verwöhnen wollt, kann eine Augenbinde das ganze definitiv intensivieren.

Tipp: Wenn ihr eurem Partner die Augen verbunden habt, lasst ihn ein bisschen warten, um die Spannung zu steigern. Küsst seine inneren Oberschenkel, seine Hoden, seinen Bauch, und nähert euch dem Penis nur langsam. Er wird es euch danken.

Extra-Tipp: Wenn die blasende Person die Augen verbindet, kann ein T-Shirt, das um den Kopf gewickelt wird, besseren Grip bieten. Besonders für härtere Spielarten geeignet, also gilt hier besonders, dass immer klare Absprachen getroffen werden müssen!

Mit Eiswürfeln

Heiß-Kalt-Kontraste können sich ziemlich gut anfühlen. Stell doch mal vor dem Sex ein Glas Wasser mit Eiswürfeln bereit und nimm einen Eiswürfel in den Mund. Vor dem ersten Mal sollte das in irgendeiner Form abgesprochen sein, denn niemand erschrickt gerne beim Sex.

Extra-Tipp: Ein Schluck eiskaltes, sprudelndes Mineralwasser kann sich ebenfalls ziemlich gut anfühlen. Einfach in den Mund nehmen und über den Penis laufen lassen. Ungeeignet für schlecht beheizte Zimmer im Winter!

Der ganzheitliche Blowjob

Ja, die meisten Straßen der Liebe führen in den Penis, oder auch: Er wird nicht davon kommen, dass ihr ihm den Rücken streichelt. Ein Blowjob ist aber intensiver, wenn der ganze Körper mit einbezogen wird. Findet raus, welche erogene Zonen eurem Gegenüber besonders wichtig sind. Die Person steht auf die Stimulation der Nippel? Sie mag es am Anus massiert zu werden, oder ist am Damm besonders empfindlich? Die inneren Oberschenkel sind der goldene Gral? Experimentiert ein bisschen herum, fragt auch gerne mal nach dem Sex, wie sich welche Berührung angefühlt hat, und macht den Blowjob (Achtung, jetzt wird es esoterisch) zu einer ganzheitlichen Erfahrung!

Finde hier mehr Video von Moritz & Jens über Blowjobs:

→ Wie werde ich Blowjob-Experte?
→ Blowjob-Techniken: Die Basics.

 

 

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