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Blowjob lernen

Wie richtig geblasen werden kann

Der Blowjob, auch Fellatio genannt, kann eine wundervolle und intensive Erfahrung sein – und zwar nicht nur für den Empfangenden, sondern auch für die Person, die ihn gibt. Viele Männer und Frauen genießen es, ihrem Partner so nah zu sein, ihn zu schmecken und zu spüren. Nicht zuletzt ist der Blowjob eine Technik, mit der die Lust des Empfangenden ganz bewusst gesteuert werden kann: Die Perfekte Mischung aus Kontrolle und Hingabe.

Und weil Sex ohne Unsicherheiten natürlich am meisten Spaß macht, geben wir dir jetzt Tipps für einen Blowjob. Nicht vergessen: Übung macht den Meister. Das heißt auch immer: Guck, was dem anderen Spaß macht – und natürlich dir selbst!

Natürlich können nicht nur Männer einen Penis haben. Auch einige Transfrauen und Menschen, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen, haben einen Penis. Und auch ihnen kann es natürlich Spaß machen, oral verwöhnt zu werden. In diesem Artikel haben wir uns der Einfachheit halber jedoch dafür entschieden, Penisbesitzer*innen als “Empfangende” zu bezeichnen.

Der perfekte Blowjob: Die Basics

Die zwei absoluten Grundregeln, wenn es um Blowjobs geht, lauten: Je feuchter, desto besser! Und: Bitte pass auf deine Zähne auf! Achte also darauf, dass deine Lippen immer die Zähne bedecken. Üben kannst du das ganz einfach, indem du mit den Lippen ein O formst und sie dann ein bisschen zusammenziehst.

Wenn du mit dem Blowjob anfängst, lass dir Zeit. Ein guter Anfang kann sein, die Hoden mit viel Spucke anzufeuchten und mit Lippen und Zunge zu umspielen. Saug doch mal leicht daran. Wenn du mit der Stimulation des Penis beginnst, kannst du die Hoden übrigens gerne weiter mit den Fingern massieren!

Wenn du dich dem Penis widmet, stürz dich nicht immer sofort auf die Eichel. Spannung kannst du zum Beispiel aufbauen, indem du am Penisschaft entlang leckst. Wenn du den Penis schließlich ganz in den Mund nimmst: Denk wieder an die Spucke! Versuch, den Penis und deinen Mund immer möglichst feucht zu halten. Wenn du willst, spuck auf die Eichel und verteil es mit den Händen.

“Honey, they don’t call it a job for nothing.” (Samantha Jones)

Wer hatte eigentlich die Idee, das Ganze “Blasen” zu nennen? Schließlich geht es beim Blowjob um Unterdruck! Wenn du den Penis im Mund hast, versucht doch mal, Unterdruck aufzubauen, indem du an ihm saugst – aber ohne dabei die Spannung der Lippen zu verlieren. Die haben ja schließlich die Aufgabe, die zarte Haut des Penis vor euren Zähnen zu beschützen. Wenn du willst, umspielt die Eichel währenddessen mit deiner Zunge. Du kannst auch zusätzlich deine Finger benutzen, um den Druck am Penis zu erhöhen, indem du ihn unter deinen Lippen umgreifst. Achte aber darauf, ob der Empfangende den Druck als angenehm empfindet!

Der Unterdruck, das Feucht halten, das Lutschen und Kreisen der Zunge, und dann noch der Würgereflex: All das ist anstrengend. Wenn du eine Pause brauchst, kannst du natürlich auch deine Hand benutzen, um ihn weiter zu stimulieren. Ein guter Moment, um stattdessen  – mit weicher Zunge! – die Hoden zu lecken. Übrigens: Besonders sensible Stellen sind oft die Innenseite der Oberschenkel, der Bereich zwischen Hoden und Anus (der Damm) und das Bändchen zwischen Penisschaft und Eichel. Mach das, was dir selbst angenehm ist und überfordert dich nicht. Der Blowjob ist keine Dienstleistung, und ihr beide sollt Spaß haben!

Je erregter der Empfangende ist, desto mehr Druck und Tempo kannst du aufbauen! Noch ein kleiner Tip: Wenn die Erregung steigt, sieh ihm doch mal in die Augen. Es könnte dir gefallen, darin seine Lust zu sehen.

Und jetzt noch ein paar Advanced Blowjob Tips:

Deepthroat: Dabei nimmst du den Penis so tief in den Mund, wie es dir angenehm ist. Aber vorsicht: Der Würgereiz kann sehr unangenehm sein und nimmt durch viel Übung ab! Wenn du Spaß dabei hast, tu es! Wenn nicht, lass es. Ganz einfach.

Schlucken: Wenn ihr keinen Safe Sex praktizieren müsst, weil ihr euch kennt, kannst du sein Sperma natürlich schlucken. Und wenn du Lust drauf hast: go for it! Tatsächlich stehen viele Menschen auch darauf. Sperma schmeckt aber den Meisten nicht sonderlich gut. Ananassaft soll sich zwar positiv auf den Geschmack auswirken, dennoch gilt: Wer nicht schlucken will, schluckt nicht! Und Männer, die trotzdem drauf bestehen, haben genau eins verdient: Eine ordentliche Ansage.

Kann ich mich beim Blowjob anstecken?

Ja. Wenn Sperma in den Mund kommt oder sogar geschluckt wird, besteht das Risiko einer Infektion mit HIV, Hepatitis A, B und C sowie diversen Geschlechtskrankheiten. Sogar Tripperinfektionen können durch Oralsex übertragen werden! Um das Risiko einer Infektion beim Blowjob fast ganz auszuschließen, sollte ein Kondom verwendet werden. Sperma sollte nur geschluckt werden, wenn zwischen beiden Partnern eine Beziehung besteht, in der übertragbare Krankheiten ausgeschlossen sind und kein ungeschützter Verkehr mit Anderen praktiziert wird. Wenn ihr euer Gegenüber nicht so gut kennt: Lasst euch zu nichts überreden. Ihr seid nämlich die Person, die die Konsequenzen trägt, und nicht der andere!

Fazit und ein allerletzter Geheimtipp:

Mit einem Blowjob kannst du jemand anderem und natürlich auch euch selbst eine große Freude machen. Probier verschiedenen Berührungen und Intensitäten aus und sei vielseitig. Wenn es ihm gefällt, werdet ihr das ganz sicher merken. Und noch ein Tip: Sperma in den Augen tut höllisch weh. Wenn du also darauf stehst, ihn in dein Gesicht kommen zu lassen, und nicht unbedingt mit einer Augenklappe herum laufen willst: Schütz deine Augen!

 

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