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Die 5 beliebtesten Vibratoren …

… aller Zeiten 

Vibratoren sind wie handliche kleine Penisse ohne einen Mann dran. Manchmal auch in Pink. Oder in Delphinform. Naja fast. Heutzutage gibt es tausende verschiedene Formen und Farben von Sextoys. Sicher habt ihr schon mal einen ausprobiert und ihn dann wieder enttäuscht zur Seite gelegt, weil der versprochene Superorgasmus ausblieb. Oder ihr habt, so wie Miranda aus Sex in the City, eine Sexspielzeug-Schublade zu Hause und könnt gar nicht genug kriegen von elektrischen Toys? Wir stellen euch heute die 5 meist gekauftesten Vibrator- Modelle vor und sagen euch auch, was ihr bei der Benutzung beachten solltet.

Bevor es los geht: ein paar Fakten die euer Leben verändern werden (zumindest ein bisschen)

Vibratoren können, müssen aber nicht der Schlüssel zur Lust sein. Ihr könnt sie alleine oder zu zweit benutzen und ins Liebesspiel einbauen. Es ist aber wichtig, sich klar zu machen, dass unser Gehirn nicht von Natur aus darauf ausgelegt ist, bestimmte Berührungen mit Erregung zu verbinden. Erst, wenn wir Berührungen lange und oft „trainiert“ haben, denkt unser Gehirn irgendwann „Yihaaa!“ Diese Verbindungen zwischen unserem Geschlecht und unserem Gehirn verändert sich ein Leben lang. Und wenn wir unserem Gehirn beibringen, Erregungen mit Vibration zu verknüpfen, werden wir eben auch Vibration brauchen, um uns zu erregen. Es ist also sinnvoll, sich selbst vielseitig zu verwöhnen und auch bei der Masturbation verschiedene Arten der Stimulation einzubauen.

Einen Vibrator könnt ihr natürlich für jede erogene Zone benutzen, wie zum Beispiel eure Brustwarzen. Hier jetzt die 5 beliebtesten Modelle:

1. The Classic

Was: Der einfachste Vibrator sieht eigentlich aus wie ein Dildo, bloß dass sich darin ein kleiner Motor versteckt. Den klassischen Vibrator gibt es in unendlich vielen verschiedenen Farben und Formen. Die Materialien variieren zwischen glattem Kunststoff und weichem Silikon. Es gibt jedoch auch Vibratoren aus Metall. Der Stabvibrator kann sowohl eingeführt als auch als Klitoris-Stimulator genutzt werden. Gebogene Varianten stimulieren zusätzlich den G-Punkt.

Wie: Wenn ihr den Vibrator einführen wollt, benutzt am besten Gleitgel. Achtet aber darauf, welches Gleitgel ihr mit welchem Gerät kombiniert: silikonbasierte Gleitmittel können manchen Materialien schaden. Am besten seid ihr schon erregt, bevor ihr ihn einführt: Das macht euren Körper empfänglicher für die Berührung. Schaltet ihn zunächst auf die niedrigste Stufe und tastet euch an die ideale Vibrationsstärke ran. Versucht doch mal kreisende oder stoßende Bewegungen und findet raus, wie es sich anfühlt, damit nur die Klitoris zu stimulieren. Oder: Verwöhnt Klitoris und Vagina im Wechsel. Klassische Vibratoren können ausgeschaltet auch als Dildo genutzt werden und lassen sich hervorragend mit Auflegevibratoren kombinieren. Konzentriert euch nicht nur auf eure Vulva und Vagina! Bewegt euch, atmet tief und zieht die Berührung eures Körpers in die Masturbation mit ein, ob mit dem Vibrator oder mit euren Händen. Je unverkrampfter der Körper, desto intensiver der Höhepunkt.

2. Der aus Sex and the City:

Was: Eines Tages legt sich eine andere Figur aus “Sex and the City”, Charlotte, einen kleinen hasenförmigen Vibrator zu, mit dem sie heiße Nächte verbringt und gar nicht genug von seinen Hoppeleien bekommt. Die meisten sogenannten Bunny-Vibratoren sehen heute gar nicht mehr aus wie niedliche Tierchen (leider?), sondern haben klare, ansprechende Designs. Besonders geeignet sind sie für Frauen, die klitorale Stimulation brauchen, um zum Orgasmus zu kommen. Modelle, bei denen der Schaft geschwungen ist, erreichen zusätzlich auch noch die G-Zone. Bei hochwertigen Bunnys lassen sich beide Motoren gleichzeitig steuern, um die ideale vaginale und klitorale Stimulation zu erreichen. Der Nachteil: Frauen haben ganz verschiedene körperliche Voraussetzungen, und der Abstand von Klitoris zum Scheideneingang variiert. Manche Frauen schaffen es mit einigen Modellen nicht, alle besonders empfindlichen Zonen zugleich zu erreichen.

Wie: Die Anwendung ist der des klassischen Vibrators ähnlich. Ihr könnt ihn erst einführen und dann auf niedrigster Stufe einschalten, um euch langsam an die ideale Vibrationsstärke heranzuführen. Der kleinere Arm liegt dabei auf der Klitoris. Versucht doch mal, erst die Klitoris zu stimulieren und den Vibrator dann einzuführen, wenn ihr schon erregt seid. Spielt mit Druck, Winkel und der Vibrationsstärke. Vielleicht mögt ihr es auch lieber, wenn nur der äußere Arm vibriert? Manche Frauen stehen auf kreisende, andere Frauen auf stoßende Bewegungen. Wieder andere halten den Vibrator am liebsten mit mehr Druck an die Stellen, die am empfänglichsten für die Stimulation sind. Auch, wenn man seine ideale Form der Stimulation gefunden hat, kann es die Lust übrigens sehr steigern, ab und an etwas Neues auszuprobieren.

3. Der Auflegevibrator

Was: Viele Frauen benutzen Vibratoren vor allem, um ihre Klitoris damit zu stimulieren, da hier die meisten Nervenenden sitzen. Dann kann ein Auflegevibrator die richtige Wahl sein: Diese gibt es in zahlreichen Varianten, die Form ist jedoch meistens der Vulva angepasst, wodurch sie primär die Klitoris stimulieren. Sie sind zwar sehr klein, manche Modelle haben aber sehr kräftige Motoren. Ein unschlagbarer Vorteil: Durch ihr Pocket-Format lassen sie sich super zur zusätzlichen Stimulation während des Geschlechtsverkehrs nutzen.

Wie: Die Handhabung ist einfach: Ihr legt den Vibrator einfach auf eure Vulva. Probiert doch mal aus, ihn leicht zu kreisen, mehr Druck auszuüben oder ihn auf und ab zu bewegen. Aber Vorsicht: Steigert die Vibration nicht zu schnell, das könnte eure Klitoris überreizen!

4. Der Druckwellen-Vibrator

Was: Der Druckwellen-Vibrator ist genaugenommen eigentlich kein Vibrator, da er nicht vibriert. Er berührt nicht einmal die Klitoris. Stattdessen gehen von einem kleinen Köpfchen Druckwellen aus, die sozusagen an der Klitoris saugen. Klingt gewöhnungsbedürftig? Es gibt auch Vorteile: Da die Stimulation ganz anders funktioniert als die eines herkömmlichen Vibrators, können sich auch die Orgasmen, die damit erreicht werden, anders und intensiver anfühlen. Die Hersteller werben damit, dass der Vibrator die Klitoris nicht überreizt. Trotzdem berichten auch manche Frauen, dass sie die Stimulation durch Druckwellenvibratoren als unangenehm empfinden.

Wie: Der Druckwellenvibrator braucht zunächst ein bisschen Platz. Zieht also, falls nötig, eure Schamlippen etwas zur Seite und setzt ihn direkt auf die Klitoris. Natürlich könnt ihr ebenfalls die Klitorisvorhaut sanft nach oben ziehen, um die Klitoriseichel freizulegen. Legt dann das Köpfchen des Vibrators auf, sodass es gut abschließt. Tastet euch vorsichtig ran: Fangt mit einer kleinen Stufe an und steigert die Intensität langsam – zu starke Druckwellen können sich auch unangenehm anfühlen. Da der Vibrator an der richtigen Stelle aufliegen muss, empfiehlt es sich nicht unbedingt, ihn während des Geschlechtsverkehrs zusätzlich zur Penetration anzuwenden – es sei denn, ihr seid schon echte Profis in der Bedienung.

5. Das Partner-Toy

Was: Partner-Vibratoren sind ein besonders schönes Tool für Frauen, die beim Sex mit Männern nicht allein durch Penetration zum Orgasmus kommen. Nebenbei wird dabei auch euer Partner mit Vibrationen verwöhnt. Es gibt ganz verschiedene Modelle, von denen einige auch mit Fernbedienungen oder sogar Apps gesteuert werden können. Das Prinzip ist meistens das Gleiche: Es gibt zwei vibrierende Enden, von dem das Eine die Vagina und den G-Punkt von innen stimuliert, während das andere die Klitoris von außen mit Vibrationen verwöhnt. Wenn der Partnervibrator sich dem Körper gut anpasst, kann er ohne Festhalten in der Vagina getragen werden und macht auch Stellungswechsel mit. Nicht alle Männer mögen aber Vibration: Wenn das der Fall ist, sollte das vibrierende Ende, das innen liegt, ausgeschaltet werden.

Wie: Benutzt am besten Gleitgel, da der Vibrator nicht unbedingt durch die natürliche Feuchtigkeit der Scheide benetzt wird und sich daher vor allem am Penis unangenehm anfühlen könnte. Führt das flachere Ende in die Vagina ein. Tastet euch gemeinsam an die Vibrationsstärke heran, die euch am angenehmsten ist. Stellungen mit viel Körpernähe eignen sich unter Umständen am besten, um das außenliegende Ende nah an der Klitoris zu halten – außerdem kann sie dann beim Sex den Druck auf den Vibrator leichter kontrollieren und kommt am besten zum Orgasmus.

Was der Markt sonst noch zu bieten hat: vom Vibro-Ei bis hin zur Magic Wand

Ihr habt jetzt fünf Vibratoren kennengelernt, die besonders beliebt sind. Aber natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Formen des Vibrators: Zum Beispiel Fingervibratoren, Vibro-Eier, den Magic Wand und Minivibratoren, um nur ein paar zu nennen. Neugierig? Dazu findet ihr bald Teil 2 unserer Vibrator-reihe hier auf Loverecords. Den idealen Vibrator zu finden, braucht Zeit.

Wichtig: Safe Sex

Achtet auf Safe Sex! Wenn ihr mit Sextoys gemeinsam Fun habt, dann benutzt Kondome. Natürlich reicht es nicht, eins überzurollen und euch dann das Toy zu teilen. Dasselbe gilt beim Wechsel von analem zu vaginalem Gebrauch. Benutzt Kondome! Ihr wollt wirklich keine Darmbakterien in eurer Vagina haben. Das wollt ihr einfach nicht. Nein. nein.

Womit wir zum nächsten Punkt kommen…

Auch wichtig: Hygiene

Reinigt eure Toys nach der Benutzung mit warmem Wasser und Seife! Desinfektion mit dem Vodkarest von gestern Abend oder alkoholhaltigem Desinfektionsmittel ist tabu, da das das Material angreifen könnte. Es gibt auch spezielle Toy-Reiniger im Sexshop eures Vertrauens. Außerdem: Bewahrt eure Toys in einer sauberen Umgebung auf! Trocknet sie zum Beispiel nach dem Waschen ab und steckt sie in Toy-taschen, die es ebenfalls zum Kauf gibt. So sind sie bei erneuter Benutzung immer noch schön sauber und es kleben auch keine nervigen Fussel am Silikon