Orgasmusgesichter

Das „Coming Face“ beschreibt die Mimik, die das Gesicht eines Menschen annimmt, wenn er beim Sex den Höhepunkt erreicht. Natürlich hat jeder sein eigenes „Coming Face“, viele davon kann man aber auch mit Stereotypen beschreiben: ob es „das befreiende Lächeln“ ist, „das unvermeidliche Winseln“ oder „die grimmige Miene“ – jeder erkennt sich womöglich irgendwo wieder. Es ist unmöglich, seine Gesichtsmimik beim Höhepunkt zu kontrollieren: Das liegt daran, dass die gesamte Konzentration beim Orgasmus nur auf ihm liegt und keine Kontrolle mehr über andere Faktoren herrscht. So wurde in einer Studie nachgewiesen, dass einige Menschen beim Sex gerne ihren Bauch einziehen, um besser auszusehen, allerdings beim Orgasmus diese Bewegung nicht mehr beibehalten können – weil sie ihre Konzentration verlieren. Und genauso wenig wie Menschen ihre Gesichter bei Orgasmus beherrschen können, können sie auch ihre Laute dabei schwer kontrollieren.

Tipps
Sollte das Coming Face deines Partners dich zum Lachen bringen, solltest du darüber reden. Aber kränke ihn/sie nicht, denn das kann leicht verletzen – dieses Gesicht ist etwas ganz persönliches. Allerdings können bis zu einem gewissen Grad sehr extreme Gesichtszüge kontrolliert werden bzw. etwas abgeschwächt werden. Stört dich das Gesicht, kannst du auch einfach Stellungen ausprobieren, bei denen du das Gesicht nicht siehst, z.B. die Löffelchenstellung oder den Doggy-Style – bei diesen Stellungen sieht man die Gesichter nicht. Oder schließe beim Orgasmus des anderen einfach die Augen, wie wenn du diesen Moment besonders genießt …

Fazit
Zu viele Gedanken um das Gesicht beim Orgasmus verderben den Spaß. Am besten ist es, sein natürliches Ich zum Ausdruck zu bringen. Primär steht der Spaß im Vordergrund, neben der Fortpflanzung ist für 99% der Menschen Spaß der Hauptgrund für Sex. Zweifel am Aussehen oder der Performance beim Orgasmus kann das Selbstbewusstsein reduzieren und gleichzeitig die Leistung verschlechtern – es ist also für beide am besten, die Individualität des anderen zuzulassen.